ZView – Hybridarchivierung

 

Zusätzlich zu den Vorteilen der Digitalisierung (Imagequalität, Datensicherheit, Backup, Verfügbarkeit, DMS, etc.) liefert der Mikrofilm „on Top“ seine bewährten Stärken. Und dies ist ohne großen Mehraufwand möglich, da die Mikrofilmerstellung von ZView automatisch vorbereitet und angestoßen wird.

 

Mikrofilm als Option zur Revisions- und Rechtssicherheit

Der Mikrofilm erfreut sich nämlich auch heute noch der problemlosen Akzeptanz vor Gericht. Ein elektronisches Archivsystem hat zwar unter der Voraussetzung der korrekten Handhabung ebenso einen revisions- und rechtssicheren Charakter, doch der Aufwand dies sicherzustellen ist unvergleichbar höher als in der Archivierung auf Mikrofilm. Durch die Erstellung eines Mikrofilms sind die gesetzlichen Anforderungen an die Langzeitarchivierung für Patientenakten (30 Jahre, nachweislich unverändert) auf einfachem Wege erfüllt.

 

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Mikrofilm als systemunabhängiges Backup

Auch stellt die Datensicherung auf Mikrofilm gegenüber der elektronischen Archivierung insofern einen zusätzlichen Vorteil dar, als dass der Mikrofilm jederzeit unabhängig von elektronischen Systemen und Ressourcen reproduzier- bzw. darstellbar ist. So kann der Mikrofilm ganz ohne PC im Notfall mit der bloßen Hand und einer Lupe gelesen werden. Geräte zur Vergrößerung eines Mikrofilms wird es immer geben oder können mit geringem Aufwand gebaut werden. Veraltete elektronische Archivsysteme können unter Umständen in 20 bis 30 Jahren bei fehlender Wartung nicht mehr genutzt werden.

 

Das Verfahren

Die Imagedateien aus der Scanproduktion durchlaufen in der Hybridarchivierung in ZView einen zusätzlichen Export. In diesem werden die Leerseiten mit ausgegeben und die Images für das Mikrofilmabbild binarisiert. Optional können die erfassten Indexinformationen für den Film mit ausgegeben werden, sodass auch eine Orientierung in der Recherche auf dem Film selbst möglich bleibt. Bei Erstellung der Mikrofilm-Images wird der Platzbedarf auf den Rollfilmen im Voraus berechnet und so die Film- und Bildnummer zu den Images auch für das digitale Dokument (im DMS) gespeichert. Übergeben werden die Daten dann an einen leistungsfähigen Mikrofilm-Belichtungsroboter, der den Mikrofilm selbstständig erstellt.

 

 Fuji AR1000

 

 

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